Bibliothekare lesen am liebsten alles gleichzeitig!
| Bibliothekare haben einen spannenden Beruf: Ein Teil ihrer Arbeit besteht darin, möglichst alle Bücher ihrer Bibliothek zu kennen und empfehlen zu können. Das setzt voraus, dass sie jedes einzelne Buch selbst schon einmal von Berufswegen lesen dürfen. Unser Community – Mitglied Ada, die selbst Bibliothekarin aus Sachsen ist, hat uns hierzu kurz ein paar interessante Fragen beantwortet, was LOVELYBOOKS für sie privat und auch beruflich so attraktiv macht…
(Ada) “Das Besondere an LOVELYBOOKS ist die Orientierung, die man darüber erhält, was von unterschiedlichen Menschen ganz allgemein gelesen wird. Man kann eine Richtung abstecken und einen Trend erfolgreicher Bücher erkennen. Privat und dienstlich kann ich kaum noch voneinander unterscheiden: Bücher, die ich privat entdecke, erhalten auch beruflich meine Aufmerksamkeit. Hier bekomme ich Anregungen, was gern gelesen wird und dies kann ich vor allem dienstlich zum Beispiel in neuen Bestellungen beachten.” Um möglichst viele Bücher lesen zu können, liest Ada diese parallel. Das meint nicht, dass beide Augen jeweils unterschiedliche Bücher lesen. Es bedeutet eher, dass ein neues Buch bereits angefangen wird, bevor das andere beendet wurde. Das hat den Vorteil, dass man in Anfängen bereits beide Bücher kennt. Unsereins – der normale Leser – würde wohl in den unterschiedlichen Handlungen ganz durcheinander kommen, nicht so bei Ada: |
(Ada) “Hierfür gibt es eine spezielle Methode, diese nennt sich „Diagonales Lesen“ – Das ist eine Lesetechnik, für mich als Bibliothekarin sehr hilfreich, sie hilft mir ganz schnell den gesamten Überblick eines Buches zu erfassen… es ist quasi ein ‘überfliegen’ des Gesamtwerkes… Dadurch bin ich meinen Bibliotheksnutzern gegenüber schnell aussagekräftig. Diese Technik erfordert langes Üben, also ist nicht von heute auf morgen erlernbar! Mein Spektrum an Büchern ist daher immer sehr groß. Ich bin ein Mensch, der nicht nur ein Buch auf einmal liest. Natürlich habe ich meine Favoriten, an denen bleibe ich ‘kleben’ bis zur letzten Seite. Lese ich jedoch Lyrik, Tagebücher, Briefe – dann habe ich von den jeweiligen Autoren schon mal so einiges um mich herum liegen, dann lese ich halt hier und dort in verschiedenen Titeln…”
Auf die Frage, ob nicht durch das Dienstliche die Lust am privaten Lesen vergeht, hat Ada auch eine passende Antwort parat: (Ada) “Die Lust verlieren? Am Lesen? NIEMALS! Lesen ist für mich eine Berufung! Ich schaue kaum fern, meine Begleiter sind die Bücher, egal, wo ich bin, auch den Hörbüchern kann ich im Moment nur Gutes abgewinnen…” Bibliothekar zu sein – Das ist eben eine Berufung! |
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