Frankfurter Buchmesse – Die zahmen „jungen Wilden“

Beim heutigen Vortrag zum Thema „Digitale Geschäftsmodelle“ sprachen Matthias Hornberger (Kizoo Technology Ventures),  Lars Schafft (Literatur-Couch), Gregor von dem Knesebeck (New Book Business Development) und Florian Steinleitner (zehnSeiten).

Ein bisschen Werbung, ein bisschen Abverkauf, aber wirklich Neues hatten die „jungen Wilden“ nicht zu berichten. Hat das Web nicht mehr zu bieten? Matthias Hornberger meint, dass nun nach Google wohl nichts großes Neues mehr für den Buchbereich käme – eine mutige Aussage. Portale zur Selbstvermarktung für Autoren könnten wohl noch einmal den Markt verändern, aber auch das ist nicht wirklich etwas neues.

Dann ging es noch um die Ausstattung der Geschäftsräume und das Gespräch kam nicht mehr richtig in Fahrt. Es war ein bisschen wie auf einem SPD-Parteitag: man möchte, aber kann nicht so richtig. Und mit wild hatte diese Veranstaltung wahrlich nichts zu tun. Böse Zungen könnten behaupten, die Wilden hätten sich dem Innovationstempo der Buchbranche angepasst.

Nicht viel Neues von den “jungen Wilden”.

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