30 Tage, 30 Autoren – Zeit für ein Resümee 4. Juni 2010

Am Dienstag endete unsere großartige Aktion “30 Tage – 30 Autoren” zur Einführung der Buchfrage. Wir finden, es ist Zeit für ein Resümee – und für ein Dankeschön an alle Beteiligten. Knapp 1500 Fragen haben die 30 Autoren in den 30 Tagen beantwortet.

Ohne die Autoren, Verlage und Kooperationspartner wäre diese groß angelegte und in dieser Form bisher einzigartige Aktion nicht möglich gewesen. Wir waren freudig überrascht, wie positiv die Buchfrage aufgenommen wurde und wie bereitwillig sich die Autoren viel Zeit für ihre Leser nahmen. Obwohl ursprünglich nur eine Stunde Anwesenheit der Autoren vorgesehen war, haben nahezu alle Autoren den ganzen Tag und häufig noch an den Tagen danach die Fragen der Leser beantwortet.

Der Erfolg der Aktion “30 Tage – 30 Autoren” zeigt, dass wir mit der Buchfrage auf dem richtigen Weg sind. Ausnahmslos alle Autoren haben sich als sehr dialogbereit und engagiert bewiesen, auch diejenige, die sonst noch nicht mit ihren Lesern über das Web vernetzt sind. Einige der Autoren haben sich durch eigene Buchfragen auch aktiv Feedback bei ihren Fans eingeholt. Die Aktion wurde ebenfalls von den Lesern sehr gut angenommen. Knapp 1500 Fragen – also fast 50 Fragen pro Autor – wurden im Aktionszeitraum über die Buchfrage gestellt. Insgesamt haben über 50 Blogs und Foren von unserer Aktion berichtet und auch auf Twitter und Facebook hat “30 Tage – 30 Autoren” viel Aufmerksamkeit erhalten.

Besonders gefreut hat uns, dass die Aktion “30 Tage – 30 Autoren” von fast allen großen Verlagen und der renommierten Stiftung Lesen unterstützt wurde. Außerdem konnten wir mit BRIGITTE.de, Deutschlands führende Website für Frauen, einen idealen Medienpartner gewinnen, der die Aktion mit redaktionellen Beiträgen begleitete.

Nach dem Ende der Aktion “30 Tage – 30 Autoren” wird sich bei der Buchfrage nun wieder alles um die Leser drehen. Unser Ziel ist klar definiert: die Buchfrage soll Buchempfehlungen im Netz persönlicher und relevanter gestalten – nicht nur auf LovelyBooks.de, sondern überall dort, wo die Leser ein großes Interesse an hochwertigen Informationen zu Büchern und Autoren haben.

Für dieses Ziel arbeitet das LovelyBooks-Team gemeinsam mit Kollegen aus der Branche und unseren Nutzern bereits an der nächsten Ausbaustufe der Buchfrage: dem Buchfrage-Widget. Wie schon bei der Entwicklung der Buchfrage, werden wir auch in Zukunft auf eine stärkere Vernetzung der Buchbranche und der Buchcommunity setzen.  Nach einer geschlossenen Beta wird die Buchfrage zukünftig allen Webseiten, Blogs und Shops als kleine Applikation kostenlos und frei konfigurierbar zur Verfügung stehen. Mehr wollen wir an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten – daher bleiben Sie dran!

Neue Form der Branchenzusammenarbeit 8. April 2010

Wir probieren bei Lovelybooks gerade eine neue Form der Branchenzusammenarbeit aus, über die ich kurz berichten möchte.

„Der runde Tisch bei Lovelybooks“: Hier diskutieren wir schon vor der Onlinestellung von Projekten mit Kollegen und Usern über unsere Ideen und bekommen wichtige Rückmeldungen, mit denen wir gleich von Anfang an Fehler vermeiden können.

Betriebsblindheit kennt jeder, der Monate an einem Projekt oder einer Idee konzipiert. Es fehlt dann oft die Distanz und Fehler schleichen sich automatisch ein. Dinge, die einem selbst vollkommen logisch vorkommen, sind es für den User oft nicht.

Deshalb haben wir uns bei unserem neuen LovelyBooks Projekt „Die Buchfrage“ überlegt, wie wir schon in einer frühen Projektphase fachkundige Kollegen und User einbeziehen können. Für dieses Projekt haben wir in den letzten Wochen Blogger, Verlagsmitarbeiter, Lovelybooksnutzer, Buchhändler und andere Buchenthusiasten eingeladen, gemeinsam mit uns das neue Projekt zu bewerten, zu testen und zu verbessern. Es hat sich eine Gruppe von circa 20 Personen gebildet, der wir im ersten Schritt via Basecamp (ein webbasiertes Projektmanagmenttool) virtuell unsere Ideen präsentiert haben. Im zweiten Schritt konnten wir Screens zeigen und mittlerweile befinden wir uns in der Endphase. Wir haben unseren Betaserver für die Gruppe geöffnet und alle können beim Entstehen des Projektes zuschauen, alles ausprobieren und ihr Feedback dazu geben.

Obwohl diese Phase noch nicht beendet ist, können wir jetzt schon sagen, dass diese Vorgangsweise für uns und das Projekt ein absoluter Gewinn ist. Die Rückmeldungen sind sehr hilfreich und konstruktiv. Es werden auch ganz neue Ideen eingebracht, die das Projekt stark verbessern. Der administrative Zeitaufwand, der durch die Gruppenorganisation vielleicht im Vorfeld höher ist, entfällt dafür hinterher, wenn das Projekt online ist.
Unser Fazit jetzt schon: In Zukunft werden wir bei größeren Projekten auf diese Form des Feedbacks bestimmt nicht mehr verzichten wollen.

Eine neue Generation an Büchern, Zeitungen und Zeitschriften ist geboren. 29. Januar 2010

Mit der Vorstellung des neuen Apple Tablets, dem iPad, gibt Apple den Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen neue Möglichkeiten an die Hand, mobile und interaktive Inhalte in Form elektronischer Zeitungen und Zeitschriften zu publizieren. Der Vorteil des „neuen Mediums“ ist die Garantie, dass Inhalte kaum anfällig gegenüber Raubkopieren sind und somit beim Konsumenten gegen Gebühr eine neue Form von Einnahmequellen darstellen. Es stellt eine Chance zum Entgegenwirken des durch die Branche selbst erzeugten „Free Rider“ Effektes dar. (weiterlesen…)

Digitalisierung – Die Zukunft der Buchbranche 7. Januar 2010

Wie eine nimmersatte Raupe frisst sich Google durch die Bibliotheken von Austin bis Tokio. Für sein Google Books Library Project scannt das Unternehmen sämtliche Buchbestände mit dem Ziel der totalen digitalen Verfügbarkeit. Gleichzeitig werden Urheberrechte von Piraten torpediert, die mittlerweile selbst ins Europäische Parlament Einzug halten. Mit der Entwicklung von E-Book-Readern wird das digitale Lesen und Verbreiten zum Kinderspiel.- (weiterlesen…)

Ist die digitale Piraterie bereits in der e-Book Industrie angekommen? 5. Januar 2010

Zuerst traf es die Musiklabels, gefolgt von der Filmindustire – nun berichtet das amerikanische Magazin Tech, dass die Piraterie digitaler Güter auch in der Buchbranche angekommen ist. Die Digitalisierung macht es möglich: Der Amazon Kindle beispielsweise, als digitales Buch-Lesegerät, benötigt die Buchinhalte als digitale Kopie beziehungsweise Textdatei. Hackern und anderen findigen Softwarespezialisten ist es möglich, diese Textdateien trotz Kopierschutz und anderer Sicherungsmechanismen an diese Kopien zu gelangen und sie dann ohne Lizenzgebühren im Internet ähnlich existierender Musik-Tauschbörsen in Umlauf zu bringen. Dies geschah nach Angaben des US-amerikanischen Technikmagazins Tech nun auch bei Dan Browns neuem Blockbuster “Lost Symbol”. Nehmen wir diesen Bericht etwas genauer unter die Lupe:
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Der “Leserpreis – die besten Bücher 2009″ – Die Entscheidung ist gefallen! 14. Dezember 2009

Der “Leserpreis – die besten Bücher 2009″ wurde dieses Jahr ins Leben gerufen und wird nun erstmalig verliehen! Der Leserpreis ist der  neue Online-Buchpreis, der  von LovelyBooks und der Stiftung Lesen in Leben gerufen wurde. In diesem Jahr wurde er zum ersten Mal vergeben und soll sich in den kommenden Jahren als neuer offizieller Publikumspreis in der Welt der Literatur etablieren.
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Mobile-Marketing für Verlage und Buchhandel 13. November 2009


Technikaffine Zielgruppen warten auf wertvolle mobile Inhalte.
Die Verbreitung von Smartphones geht auch in Deutschland immer weiter voran. Die technischen Daten der Handys, ihr Speicherplatz und die Auflösung der Kamera rücken immer weiter in den Hintergrund. Was ein erfolgreiches Gerät ausmacht, ist die Verfügbarkeit von Applikationen, Anwendungen, die einen Mehrwert für den Nutzer liefern. (weiterlesen…)

Peter Lohmann sprach mit LovelyBooks über das Literaturfestival Harbour Front 10. November 2009

Im September wurde in Hamburg das erste internationale Literaturfestival Harbour Front veranstaltet. Hochkarätige Autoren lockten die Leser an die Elbe und verwandelten die Hansestadt elf Tage lang in ein Eldorado für Buchliebhaber. LovelyBooks sprach mit Peter Lohmann über die Erfolge und die Zukunft des Festivals, das er gemeinsam mit Nikolaus Hansen leitet… (weiterlesen…)

Frankfurter Buchmesse – Die zahmen „jungen Wilden“ 15. Oktober 2009

Beim heutigen Vortrag zum Thema „Digitale Geschäftsmodelle“ sprachen Matthias Hornberger (Kizoo Technology Ventures),  Lars Schafft (Literatur-Couch), Gregor von dem Knesebeck (New Book Business Development) und Florian Steinleitner (zehnSeiten).
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Frankfurter Buchmesse – Twitter in der Welt der Bücher 14. Oktober 2009

Auf der Frankfurter Buchmesse gab es heute Vorträge zum Thema „Facebook, Twitter und Co.“. Was spricht für die Nutzung der Social Media Kanäle in der Buchbranche? Katharina Scholz von Random House, Marco Verhülsdonk von Kiepenheuer & Witsch und der Buchhändler Bernd Sommerfeld sprachen über den Einsatz von Social Media.
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