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	<title>Buchpfade &#187; Datenschutz</title>
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		<title>Innovationen haben ihre Schattenseiten</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 16:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch 2.0]]></category>
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In aller Munde sind derzeit die neuen digitalen Lesegeräte für Bücher. Auch wir berichteten bereits. Amazon Kindle und Co. werben für die Vorteile, die den Lesern im Gegensatz zum klassischen Buch entstehen: Das geringe Gewicht, die jederzeit erhältlichen Bücher und der Speicherplatz für bis zu 1500 digitale Buchtitel, welche auf einem Lesegerät gleichzeitig Platz finden. <a href="http://www.buchpfade.de/innovationen-haben-ihre-schattenseiten/">Artikel lesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="49%" valign="top">In aller Munde sind derzeit die neuen digitalen Lesegeräte für Bücher. Auch wir berichteten bereits. Amazon Kindle und Co. werben für die Vorteile, die den Lesern im Gegensatz zum klassischen Buch entstehen: Das geringe Gewicht, die jederzeit erhältlichen Bücher und der Speicherplatz für bis zu 1500 digitale Buchtitel, welche auf einem Lesegerät gleichzeitig Platz finden. Die Schattenseiten der neuen Technik dringen, wie so oft, erst im Laufe des Einsatzes zum Vorschein. <span id="more-120"></span></p>
<p>Einst kaufte man sich in der Buchhandlung ein Buch und war stolzer Besitzer – egal was sei. In der digitalen Welt kann das, wie im jüngsten Kindle Fall, anders verlaufen: Durch die Anbindung des Kindles an das Internet, ist es dem Hersteller und Betreiber, Amazon, jederzeit möglich, auf das entsprechende Endgerät zuzugreifen. Beispielsweise um gekaufte Bücher an das Gerät zu senden. Wie jetzt bekannt wurde, entfernte Amazon jedoch nachträglich Bücher aus dem Sortiment, die sich bereits auf den Lesegeräten verschiedener Kunden befanden. Dies hatte zur Folge, dass auf jedem der Geräte ohne Zustimmung des Nutzers diese Bücher ebenfalls verschwanden.</td>
<td width="10" valign="top"></td>
<td width="49%" valign="top">Es stellt sich künftig die Grundsatzfrage, wer ist Besitzer der Inhalte? Und ob Amazon Datenschutzrechte verletzt, wenn sich das Unternehmen ohne Genehmigung Zugriff auf die Geräte der Kunden und deren persönlicher Daten verschafft. Dass es sich bei den entfernten Büchern gerade um die für sich sprechenden Werke „1984“ und „Farm der Tiere“ von George Orwell handelte, kann da fast kein Zufall mehr sein.</p>
<p>Via Süddeutsche, spiegel.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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