Wird das lesen von E-Books billiger?
| Was für uns Leser ein Vorteil ist, beklagen Buchverlage schon seit langem: der günstige Preis eines E-Books. Bei Amazon USA kostet ein E-Book 9,99$, was den amerikanischen Verlagen ein Dorn im Auge ist. Sie fürchten, dass die Verbraucher nicht mehr auf die gebundene Ausgabe zurückgreifen, die im Schnitt zwischen 25$ und 27$ liegt. Verständlich, denn wenn ein Verbraucher sparen kann, dann macht er es auch. Dies spiegelt sich auch in den Absatzzahlen wieder: Laut der Vereinigung amerikanischer Verlage (APP) ist im Jahr 2008 der Umsatz von E-Books um 68% auf mehr als 113 Mio. $ angestiegen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wann die amerikanischen Verlage auf diese Dumpingpreise reagieren werden.
Auch bei den Lesegeräten sinkt der Preis. Nachdem der Kindle bei Amazon günstiger geworden ist (299$), zieht jetzt Sony nach, dessen Sony Reader jetzt schon für 249 Euro zu haben ist. Als weiteren Anreiz legt Sony beim Kauf noch zwei E-Books und einen Reisegutschein bei. Langsam drängen auch weitere Anbieter auf den Markt. Die britische Firma Borders und Vodafone bieten neue E-Book-Lesegeräte an die billiger als der Kindle und der Sony Reader sine sollen. Im das Lesegerät Ectaco jetBook gibt es schon für umgerechnet 142 Euro. Der Hype nach dem Start der Lesegeräte flacht langsam ab. Bleibt abzuwarten wie sich der Markt entwickelt und wie die Kunden E-Books allgemein annehmen werden. Via FTD, Buchreport |
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